Die schöns­ten Hits...

Joseph-von-Fraunhofer-Halle Presseberichte: Joseph-von-Fraunhofer-Halle Allgemein

...Die Nacht der Mu­si­cals be­geis­ter­te vie­le Zu­schau­er in der Fraun­ho­fer-Hal­le

 

Kraftvolle Stimmen gepaart mit gefühlvollen Balladen und weltbekannten Melodien: So präsentierte sich am Mittwochabend die Nacht der Musicals in der Fraunhofer-Halle. Es war ein Bühnenfeuerwerk vor begeisterten Zuschauern. Ausdrucksstark und in wunderschönen Kostümen präsentierten die Akteure die schönsten Hits aus 17 Musicals und gaben eine tolle Zugabe mit dem Publikum.

In einer fast zweieinhalbstündigen Show wurden diese Musicalhöhepunkte in ausgewählten Solo-, Duett- und Ensemblenummern eindrucksvoll präsentiert. Die Musicalgala zeigte die Welt der Musicals mit allen ihren Seiten. Ob mal tragisch wie bei „Elisabeth“ mit den zauberhaften Balladen „Ich gehör nur mir“ oder „Wenn ich tanzen will“, rockig wie bei „We will rock you“, düster wie beim „Tanz der Vampire“ oder bewegend bei „Jesus Christ Superstar“. Alle diese Musicalhits rufen beim Publikum ein wahres Wechselbad der Gefühle hervor. Aktuell dabei auch das Musical „Unheilig“ mit „Geboren um zu leben“.

Die Zuschauer gingen mit bei den tollen Hits. Stücke, die ein jeder kennt, zum Mitsummen und zum Mitsingen reihten sich nahtlos aneinander. Und wenn Dr. Frank N. Furter in seiner unnachahmlichen Art über die Bühne stolziert, merkt man, wie sich Brad und Janet fühlen müssen.

Die aufmerksamen Zuschauer wurden jedoch nicht nur durch den guten Gesang verwöhnt, auch durch schwungvolle Tanzeinlagen und mit passenden Kostümen hatte jeder Auftritt seinen eigenen Charme. Mithilfe moderner Technik wechselte das Licht im Bühnenbild ständig, das je nach Bedarf, mal schnell und mal langsam, mal hell, aber auch mal düster immer die richtige Stimmung auf der Bühne verbreitete. Die schönsten Ausschnitte aus weltbekannten Klassikern wie „Ich war noch niemals in New York“ oder „Phantom der Oper“, waren natürlich im Programm. Kraftvolle Balladen fehlten ebenso wenig wie die geheimnisvollen Rhythmen Afrikas aus „König der Löwen“.

Bei Klassikern wie einem Medley von Abba in „Mamma Mia“, von Queen oder von Falco sang fast die ganze Fraunhofer-Halle mit. Alle Akteure vermittelten trotz Tournee-Stress den Eindruck, dass sie gerne auf der Bühne stehen und das Publikum überzeugend unterhalten möchten.

Was noch zu sagen bleibt: Am Ende sah man das Publikum stehend, winkend und die meisten haben sich von den Akteuren auf der Bühne dazu überreden lassen, bei der Zugabe „Time Warp“ aus der „Rocky Horror Picture Show“ mitzutanzen oder besser gesagt zumindest ein paar Bewegungen nachzumachen. Eigentlich schade, als es vorbei war.

von Wilfried Schaffrath

Quelle: Straubinger Tagblatt, 03.04.2018