„Mozart pur“ ...

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...Klassik an der Donau 2019: Packende Vielschichtigkeit in „sprechender“ Artikulation

Von Dr. Bernhard Stoffels „Mozarts Zaubertöne zeigen uns in den Finsternissen dieses Lebens eine lichte, helle, schöne Ferne, worauf wir mit Zuversicht hoffen.“ Dieses Zitat von Franz Schubert stammt aus dem Jahr 1816, als Hungersnöte und Kriegsfolgen den Kontinent plagten. Auch in unserer von Zukunftsängsten geprägten Zeit kann uns Mozarts Musik mit ihrer Anmut, Schönheit und seelischer Wärme Kraft spenden. *** Das diesjährige „Klassik an der Donau“-Konzert feierte den (neben Johann Sebastian Bach) wohl größten aller Komponisten, Wolfgang Amadeus Mozart. Zu Lebzeiten verehrt, aber auch verkannt, hat er unvergleichliche Leichtigkeit, Anmut, Tiefe und Vollkommenheit in seiner Musik erreicht, so dass die einzigartige Spannkraft seiner Musik ein ganzes Konzertprogramm bis zur Zugabe (die unsterbliche „Kleine Nachtmusik“) mühelos trägt. *** Zu Gast in Straubing war dieses Jahr das „Concentus Musicus“-Ensemble unter der Leitung von Stefan Gottfried. Schon die eindrucksvollen historischen Blasinstrumente (Barocktrompeten ohne Ventile, Holz-Traversflöten, fünfsaitige Violonen mit Bünden statt moderner Kontrabässe) kündeten von der Besonderheit des Ensembles. Der entstehende Gesamtklang ist weniger massiv und transparenter als in konventionell üblichen Besetzungen. Gegründet wurde das Ensemble vom 2016 verstorbenen Nicolaus Harnoncourt, der aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit historischen Quellen die „historische Aufführungspraxis“ zunächst für barocke, dann auch für klassische Musik ins Leben rief. Nicht museale Mumifizierung, sondern eine dem „sprechenden“ Charakter der Musik entsprechende Wiedergabe ist dabei das Ziel (wie Harnoncourt in seinem Buch „Musik als Klangrede“ darlegte)....

Den gesamten Artikel lesen Sie im Straubinger Tagblatt vom 24.06.2019 (Foto: Ulli Scharrer )


Zusammenfassung: Ausstellungs GmbH, 24.06.2019